Keine Angabe
Schamanische Heilung und ganzheitliche Lebensberatung
Mitakuye oyasin – Diese Worte der nordamerikanischen Lakota-Sioux-Indianer drücken am besten aus, wie ich über die Welt denke: Wir sind alle miteinander verwandt. Und mit alle sind nicht nur die Menschen gemeint, sondern alle Wesen, also auch die Tiere, die Pflanzen und sogar die Mineralien. Und in allem und durch alles wirkt der Große Geist – Geistes Gegenwart.
Einem Lakota-Indianer – Elmer Running –, dem ich 1995 begegnete, verdanke ich, zum Gebet gefunden zu haben. Von den Lakota habe ich gelernt, mit den Steinen statt mit den Büchern zu beten. Ihre Gebetslieder mit der Trommel, der Rassel und dem Tanz geben meinen Gebeten Richtung. Ich bete mit der Kraft des Herzens und den Spirits (Geistwesen), die helfen, mein Gebet zum Großen Geist und in den Kreislauf des Großen Geheimnisses zu tragen.
Die Schwitzhüttenzeremonie ist mein spirituelles Zuhause. Sie ist eines der ältesten Reinigungsrituale für Körper, Geist und Seele. Hier erinnere und erfahre ich mich selbst als Natur und geistige Existenz. Im Lebensbaum, der auf dem Altar steht, spiegeln sich die Grundhaltungen wieder, die ich anstrebe: Verwurzelt im Boden von Mutter Erde, aufrichtig und würdevoll hier auf Erden zu sein, die Äste wie Hände ausgestreckt zum großen Universum.
Die Visionssuche ist eine gute Möglichkeit, sich in der Abgeschiedenheit der Natur zu besinnen und ins Gebet zu vertiefen. Ein, zwei, drei oder vier Tage und Nächte ohne Wasser, ohne Nahrung und ohne Schlaf helfen, den Alltag loszulassen und sich für das Neue zu öffnen. Im Sommer 1999 habe ich mich nach zweijähriger Vorbereitung für zwei Tage und Nächte auf Visionssuche begeben, was ein sehr tiefes Erlebnis für mich darstellte. Im Jahr 2000 habe ich drei Tage und Nächte gebetet und mit der viertägigen Visionssuche im Jahre 2002 diesen Zyklus abgeschlossen. Nun heißt es erstmal, die erfahrenen Visionen zu leben.
Der Visionstanz bietet eine weitere Möglichkeit, sich ganz dem Gebet hinzugeben und dadurch für andere einzusetzen oder für sich selbst zu bitten. In der Vision wirkt die Kraft des befreiten Geistes, der Lebenskraft ist und der Einsichten in die Natur der Erscheinungen bewirkt. Getragen von der Vision des friedlichen Miteinanders von Mensch zu Mensch und von Mensch und Schöpfung, ist der Visionstanz ausgerichtet auf eine entschlossene Suche nach Visionen und Botschaften aus der geistigen Welt. Was ist zu tun, damit Not, Hunger, Morden und Unterdrückung beendet werden können? Wie folge ich dem Sinn meines Lebens? Was ist meine Kraft, meine Vision mit der ich die Welt nähren und bereichern kann?
Seit 1996 nehme ich immer wieder an dieser kraftvollen Zeremonie in der Toscana teil.
Cannunpa – So nennen die Lakota-Sioux die Heilige Pfeife, mit der sie in Zeremonien zum Großen Geist beten. Der Tabak nimmt die Gebete auf und der Rauch, vermischt mit dem eigenen Atem, trägt sie zu ihm hinauf. Cannunpa steht darüberhinaus auch für eine Lebenshaltung. Wer den Weg mit der Cannunpa geht verpflichtet sich, nach Aufrichtigkeit, nach Makellosigkeit zu streben. Seit ich die Cannunpa zur Visionssuche aufgenommen habe, gehe ich diesen Weg. In der Schwitzhütte habe ich durch ein Versprechen vor Wakan Tanka, dem Großen Geist bekräftigt, dass ich mich stets bemühe, ein ethisch einwandfreies Leben zu leben. Von dem, was ich erhalte, will ich den Teil nehmen, der mir zusteht – nicht mehr und nicht weniger. Was ich darüberhinaus erhalte will ich zum Wohle aller lebendigen Wesen einsetzen. Ich will mich dafür einsetzen, dass alle Wesen das erhalten, was ihnen zusteht. Und in diesem Sinne sehe ich auch meine Arbeit als Schamanischer Therapeut.
1960
Schamanischer Therapeut in der Schule des Integrierten Schamanismus
Hugo-Bert Eichmüller, Nürnberg (3 Jahre)
1981 - 1985: informatikstudium, Fachhochschule Furtwangen
1983: Seminar in Autogenem Training, Fachhochschule Furtwangen
1984: Seminar in Traumdeutung bei Prof. Birk, Fachhochschule Furtwangen
1985 - 1993 : Intensive Beschäftigung mit der Anthroposophie beim Zweig Dürnau
1993 - 1996: Weiterbildung in Transpersonaler und Initiatischer Psychotherapie bei Dr. Norbert José Mayer, Zentrum Metafor, München
1995/96: Shiatsu-Ausbildung beim Europäischen Shiatsu-Institut, München
Medizinische Grundausbildung an der Heilpraktikerschule Lotz, München
Grundausbildung in Schamanischer Arbeit im Zentrum Metafor, München
Seitdem regelmäßige Praxis und Vertiefung bei Hugo-Bert Eichmüller (elementar-Kreise)
seit 1996: Visionstanz im Sommercamp der elementarKreise in der Toscana
1997: Dreimonatiges Training in Kommunikation, Motivation, Stressbewältigung, Psychologie – Didact GmbH, München
1999/2000/2002: Visionssuchen Begleitet von Hugo-Bert Eichmüller (elementar-Kreise)
2003 - 2005: Ausbildung zum Schamanischen Therapeuten bei Hugo Bert Eichmüller, Nürnberg
Broschüre Schwitzhüttenzeremonie
Ausführliche Beschreibung der indianischen Schwitzhüttenzeremonie.

broschuere_schwitzhuette_lange_print.pdf
Größe: 28 kB
Kurzinfo Schwitzhüttenzeremonie
Faltblatt mit einer kurzen Beschreibung der indianischen Schwitzhüttenzeremonie.

kurzinfo_schwitzhuette_lange.pdf
Größe: 39 kB
Kurzinfo Schamanischer Therapeut
Faltblatt mit einem Überblick über meine Arbeit.

info_praxis_lange.pdf
Größe: 113 kB
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